Wieder zuhause :-)

Montag, 23.06.2014

Hallöchen!

Meine letzten Tage in Australien vergingen dann doch schneller als gedacht... Souveniers kaufen, ein Konzert und noch ein bisschen durch die Stadt bummeln. Ruck zuck waren die letzten 4 Tage in Melbourne dann um und es ging ab zum Flughafen: Auf nach Hause! :)
Ein Highlight in den letzten Tagen war das James Blunt Konzert, für das ich mir im letzten Jahr schon eine Karte besorgt hatte :)

Nach einer 25-stündigen Heimreise berührte ich nach 290 Tagen zum ersten Mal wieder den deutschen Boden. Am Flughafen wurde ich dann ganz lieb von meiner Familie und auch von Kristin und Isa empfangen!!

Am nächsten Tag kamen dann zum Brunchen ein paar Freunde vorbei und Talitha hatte sich mit einer Willkommens-Torte wieder mal selbst übertroffen!

 

 

WWOOFING :-)

Freitag, 06.06.2014

Hallo alle miteinander!

Ich bin zum Abschluss noch mal ein wenig am wwoofen. Nachdem auch die letzten Leute von der Outback Tour Adelaide verlassen hatten, begann ich nach einem wwoofing Platz zu suchen und hatte Glück! Am Montag ging es los nach Yankalilla, einem kleinen Ort südlich von Adelaide. Hier bin ich nun und helfe einem älteren Ehepaar mit allem Möglichen. Das Grundstück von denen ist 7 ha groß und befindet sich auf einem Berg. Das Haus ist zum Glück aber nur halb den Berg hoch!
So habe ich schon die 2 Kühe von einer Weide zur nächsten gebracht (war sehr schwer, da die Kühe schon sehr alt sind und es hassen wenn sie sich bewegen müssen), Feuerholz am Rade des Berges gesammelt und dann in einer Schubkarre bis zum Haus hochgeschoben (die erste Schubkarre ging noch, die zweite wurde schon schwerer und als ich die sechsten und letzten endlich am Haus hatte, war ich mehr als erleichtert) und habe die Schafswolle bearbeitet, sodass man sie zu Wolle spinnen kann. Alles in allem wirklich sehr annehmbare Arbeit und die beiden sind wirklich nett!
Ein bisschen ungewohnt ist für mich nur das vegetarische Essen - viel Tofu, aber das schmeckt, wenn man Hunger hat und das Plumsklo. Aber an das habe ich mich schon gewöhnt Außerdem hat hier der Winter begonnen, in der Nacht ist es unter 10 Grad, und sowas wie Zentralheizungen gibt es hier nicht. Wir haben das Feuerholz, was jeden abend in den Ofen kommt und dann wird zumindest das Wohnzimmer etwas warm. Trotzdem haben sie mir warme Wollschuhe für im Haus gegeben und Pulli und Schal beim Abendbrot ist normal
Morgen gehts für mich weiter nach Melbourne und dann habe ich ja auch nur noch 4 Tage dort, bis ich wieder zuhause bin

Das war das Abschiedsessen in Adelaide, den Abend bevor es für die 3 nach Melbourne weiter ging:

Das ist der Ausblick von der Auffahrt hier:

Und das sind Fotos von einer Radtour die ich zum Strand gemacht habe... Hier ist Helmpflicht

11 Days Darwin To Adelaide Explorer :-)

Samstag, 31.05.2014

Tag 1:

Um 6:50 Uhr ging es morgens in Darwin los.Wir waren 13 Leute, plus Guide und Köchin ;)
Es war eine wirklich gut durchgemixte Gruppe (3 aus der Schweiz, 2 aus Deutschland, 2 aus Australien, 1 aus Belgien, 2 aus England, 1 aus Schottland, 1 aus Frankreich, 1 aus Japan) und auch altersmäßig war alles dabei von 19 (ich war die jüngste) - 50 Jahren.
Am ersten Tag haben wir den Lichtfield National Park besucht.

 

Das war ein wirklich schöner erster Tag! WIr haben eine kleine Wanderung zu dem Wasserfall gemacht und konnten dann dort auch schwimmen gehen. Das war wirklicht toll!!! Danach haben wir dann eine Flussfahrt gemacht, bei der man Krokodile sehen konnte.

Passend dazu gab es zum Abendbrot Känguru und KROKODIL! Und ich muss wirklich sagen, Krokodil schmeckt echt gut! Ist so wie Hähnchen und Fisch..etwas dazwischen. Und dann gings auch schon ins Bett, denn am nächsten morgen ging es wieder früh raus!

 

Tag 2:

Früh am morgen ging es nach dem Frühstück wieder in den Bus und eine lange Fahrt zum Kakadu National Park lag vor uns.
Aber wie das immer so ist: ES LOHNT SICH!!
Dieser Tag war wirklich mit abstand der schönste! Wir in der Gruppe kannten und mittlerweile gut, die Stimmung war super und unser Ziel war Top!

Wir hielten am Rande eines ziemlich hohen Berges und dann hieß es: Ab rauf da!!! Und es war kein schöner, angelegter Wanderweg, NEIN es ging einfach so den Berg hoch... Durch Gestrüpp, über Felsen dirket am Abhang. Aber oben angekommen hat uns etwas unglaubliches erwartet! Natürliche Rockpools mit Wasserfällen und einer wahnsinns Aussicht über den Kakadu National Park!

Das war echt einmalig und atemberaubend! Und diese Nacht haben wir auch alle super gut geschafen, da wir die einzigen im Camp waren und ein upgrate bekommen haben und so Zelte mit Strom und richtigen Betten hatten

Tag 3:

Am dritten Tag stand eine Wanderung an. Wir waren immer noch im Kakadu National Park und haben dort uns einige Malereien der Aborigines angeschaut und sind zu einem Lookout Point geklettert.

 

Abends ging es dann zurück nach Darwin, wo wir alle zusammen Essen gegangen sind, da die beiden Australier die Tour nicht fortgesetzt haben, sondern zurück zur Arbeit mussten.
Das ganze ging dann allerdings übers Essen hinaus und im Endeffekt war es schon nach 2 als ich zurück im Hostel war (am nächsten Tag wurde wieder um 6 aufgestanden). Da die ja alle etwas älter waren als ich, ging es dann los von wegen ob ich denn auch den und den Film kenne, oder dieses und jenes Lied und und und... Als ich dann zugab nicht mal Greased Lighting zu kennen, wurde direkt das Lied beim DJ angefordert und wie mein Glück es so will wurde ich auf die Bühne geholt und ich sollte dazu tanzen und singen! GAAAAAANZ TOLL! Das war ein wirklich sehr peinlicher Moment und das ganze hat mich über die ganze Zeit hin verfolgt... im Bus wurde nur noch Grease Musik gespielt und egal wo wir abends hingegangen sind, es kam immer: Na, willst du nicht auf die Bühne gehen und eine bisschen singen und tanzen?

Tag 4:

An dem Tag starteten wir unsere Reise nach Alice Springs... 10 Stunden Busfahrt
Eine kleine MIttagspause:

Tag 5:

Und ein weiterer Tag im Bus... Gegen 17 Uhr sind wir dann endlich in Alice Springs angekommen.

Tag 6:

Unser freier Tag in Alice!
Wir hatten uns im Vorfeld schon überlegt was wir machen wollen und haben uns dann letzendlich dazu entschlossen eine Fahrrad Tour zur Simpsons Gap zu machen. Klingt ja auch erstmal super, aber wenn man dann auf dem unbequemen Fahrrad sitzt und es 24 km zum Ziel sind UND es 30 Grad sind, kein WInd weht, Fliegen überall sind, dann klingt das ganze schon wieder nicht so toll. Aber wer kann schon von sich behaupten eine Radtour in der Wüste gemacht zu haben?!

Und dann endlich hatten wir das Ziel erreicht!!!! Juhuuuuuuuu!!!

Nachdem wir dann nach ca 50 km Radfahren zurück im Hostel waren, wurde nur noch schnell geduscht, gegessen und dann ging es auch schnell ins Bett!

Tag 7:

Um 6 Uhr ging es dann von Alice Springs aus richtung Ayers Rock! Da aus unserer Gruppe die Hälfte nach Alice zurück gagangen ist und wir anderen bis Adelaide die Tour gebucht hatten, wurde die Gruppe nochmal aufgeteilt und wir waren plötzlich nur noch 8!
Nach einer 5 Stündigen Fahrt sahen wir zum ertsen mal den Uluru!

Abens ging es dann mit Champanger und Snacks zum Sonnenuntergang anschauen.
Der Hacken: Es war so bewölkt das wir keinen richtigen Sonnenuntergang hatten

Tag 8:

Um 5 Uhr wurde aufgestanden und ab ging es wieder zum Uluru, diesesmal den Sonnenaufgang anschauen! 
Der Hacken: Es war bewölkt und am Regnen. Suuuuuper! Aber anscheinend ist Regen etwas seltenes dort und man sieht nicht jeden Tag Wasserfälle den Ayers Rock runterkommen. Selbst unser Guide war ganz aus dem Häuschen und machte Fotos Trotzdem hätte ich gerne einen richtigen Sonnenaufgang gesehen, bei dem der Fels in den verschiedensten Farben leuchtet!
Stattdessen hieß es Regenjacke und Barfuß!

Danach haben wir den Uluru halb umrundet, uns Malereien und heilige Orte angeschaut und abends ging es dann nocheinmal bei schönem Sonnenschein zurück, um Fotos ohne Regen zu machen!

An diesem Abend hatten wir ein Lagerfeuer mit der anderen Gruppe zusammen! War echt schön die nochmal wieder zusehen! Die hatten uns quasi zum essen eingeladen und so haben wir bei denen im Camp leckeres Curry mit Reis und Wein zu essen bekommen!
Da wir die Nacht im Kings Canyon National Park verbracht haben und kein Licht weit uns breit zu sehen war, konnten wir alle Sterne sehen, die Milchstraße und auch einige Satelliten beobachten, die sich bewegten! Da es eine Nacht ohne Regen werden sollte, haben wir die Nacht "geswagt". Das heißt wir haben so eine Art großen Schlafsack bekommen und da drin haben wir dann mit unserem eigenen Schlafsack plus langer Hose, Schal und mehreren Pullovern drin geschlafen! Das war echt einmalig so unter den Sternen! Da man aber die Dingos hören konnte und auch sonst jedes Geräusch aus dem Busch, habe ich in der Nacht kaum geschlafen, sondern eher die Sterne beobachtet und gefroren

Tag 9:

Endlich durften wir mal "ausschlafen", denn das Frühstück war für 6:15 Uhr angesetzt! SCHÖÖN! Danach wurde schnell alles zusammengepackt und ab ging es Richtung Kings Canyon!
Dort lag dann eine 5 Stündige Wanderung vor uns, die aber extrem gut war! Ein Waaaahnsinns Canyon!

Nachdem wir wieder am Bus waren ging es auch schon Richtung Adelaide.

Tag 10:

Wir sind an diesem Tag zum Glück nur ein paar Stunden gefahren, da wir mittags in Coober Pedy sein mussten. Coober Pedy ist die Opal Hauptstadt Australiens. Die Stadt ist Hauptsächlich unterirdisch angelegt und ist wirklich nicht schön  Wir haben dort dann eine Führung durch die Bergwerke gemacht, wo bis vor einigen Jahren noch Opal abgebaut wurde. Abends sind wir dann Pizza essen gegangen und danach gings in eine Unterirdische Bar ein bisschen Billiard spielen

Geschlafen haben wir hier in dieser Höhle Allerdings auch nur 5 Stunden, denn dann hieß es auch schon wieder: ab in den Bus!

 

Tag 11:

Von morgens um 5 bis abends um 17:30 Uhr waren wir unterwegs von Coober Pedy nach Adelaide. Hier angekommen gings schnell duschen und dann haben wir uns zum Abschiedsessen getroffen, da 2 von uns schon am nächsten Tag ihre Reise fortgesetzt haben.

Die Tour war wirklich unglaublich gut und interessant und sollte einer von euch nach Australien fliegen in nächster Zeit dann: Macht diese Tour!!!!!!!!!

Schnorcheln am Great Barrier Reef

Donnerstag, 15.05.2014

Am Sonntag bin ich nach Port Douglas gefahren, um noch mal ein paar Tage am Strand zu verbringen und UM ENDLICH MAL AUS CAIRNS RAUSZUKOMMEN!

Hier war dann aber leider das Wetter nicht so super, aber ich bin trotzdem Schnorchel gegangen!
Das war auch echt toll! Es war zwar kalt, windig und regnerisch, aber das macht ja nichts, wenn man eh im Wasser ist, welches zur Zeit noch eine nette Temperatur von 27 Grad hat
Innerhalb der ersten 5 Minuten begegnete mir dann auch schon eine Schildkröte und auch die ganzen bunten Fische, Nemo eingeschlossen, ließen nicht lange auf sich warten! Dadurch das die Sonne nicht schien, war es nicht ganz soooo farbenfroh leider, dennoch war die Sicht unter Wasser sehr gut

Morgen werde ich nach Darwin fliege, um von dort aus eine Tour durchs Outback zu starten!

Immer noch in Cairns...

Donnerstag, 08.05.2014

Ich bin nun seit über 3 (!!!!!) Wochen in Cairns und ich muss sagen, Cairns ist wirklich sehr schön! So für 3-4 Tage… Dann hat man aber auch wirklich alles (!!) gesehen. Ich sehe einfach seit 3 Wochen immer dasselbe: die Lagune, Woolworths und mein Hostel.
Ein Glück bin ich mittlerweile ohne Krücken unterwegs und auch die Schiene habe ich am Montag abgelegt. Endlich bin ich wieder ein freier Mensch J
Ich habe hier zwei super nette Mädchen aus Finnland kennengelernt, mit denen ich die Tage an der Lagune verbracht habe, den Nightmarket mehr als nur ein Mal besucht habe, einen Pizza-Tag ins Leben gerufen habe und einen super-duper-lecheren Crepe-Shop entdeckt habe! Aber wie das so ist, trennen sich die Wege nach einigen Tagen und nun mache ich wieder alleine die Lagune unsicher ;)

Am Montagabend habe ich Hendrik und seine Familie besucht. Hendrik ist der Enkel des Lebensgefährten meiner Oma und schon seit einigen Jahren hier.
Zu Abend gab es Känguru mit Nudeln und Gemüse. Klingt erstmal komisch, aber es ist hier ganz normal Känguru zu essen. Und ich muss sagen es schmeckt auch nicht viel anders als Rind.
Die Familie war super nett und hat mich ganz herzlich aufgenommen und wir hatten einen wirklich schönen Abend! ;)

Da es nun ja nicht wirklich was spannendes zu erzählen gibt und ich viiiiiel Zeit hatte, habe ich mal etwas zusammen gestellt!

  • Burger King heißt in Australien Hungry Jacks.
  • An das Leitungswasser, welches total nach Swimmingpool schmeckt, werde ich mich niiiiie gewöhnen!
  • Vegemite schmeckt furchtbar, egal wie oft man es probiert.
  • Mein Rucksack wird immer schwerer.
  • Flip-Flops reichen völlig aus!
  • Wo sind die ganzen gefährlichen Tiere?
  • Sind in Deutschland überhaupt noch junge Menschen? Die scheinen alle hier in Australien zu sein…
  • Bei unter 23 Grad friere ich!
  • Weihnachtsmusik und Christbäume bei 30 Grad sind irgendwie komisch!
  • Weiße Sachen bleiben nie lange weiß.
  • Shoppen macht keinen Spaß.
  • Überall gibt es kostenlose Grillstationen und auch die Freibäder (Lagunen) sind umsonst!
  • Deutschlandintern gibt es seeeehr seeehr viele Sprachunterschiede!
  • 12 Stunden Busfahren – gar kein Problem!
  • Klopapier ist immer einlagig.
  • In Australien geht man prinzipiell bei Rot über die Ampel.
  • Reis schmeckt super, man kann ihn auch 2 Wochen lang jeden Tag essen.
  • Nudeln schmecken super, man kann sie auch 2 Wochen lang jeden Tag essen.
  • Bei McDonalds kostet das normale Eis nur 0,30$.
  • Bei Hungry Jacks gibt es ein 5$ Meal mit Pommer, Cheeseburger, Getränk und Eis.
  • 1000 km sind keine Entfernung!
  • In jeder Bar und in jedem Restaurant in Australien ist der Wasser kostenlos und man bekommt es sogar mit Zitrone und Strohhalm.
  • Maximale Geschwindigkeit auf dem Freeway ist 110 km/h.
  • Als normales Brot gibt es hier nur Toast und das wird ungetoastet gegessen.
  • Internet ist hier soooo langsam!
  • Hier gibt es mehr asiatische Restaurants als alles andere.
  • Die Duschköpfe hängen immer zu niedrig.
  • Die Betten sind zu kurz, meine Füße hängen meistens raus.
  • Sparen ist ungesund!
  • Steckdosen sind rar – findest du eine, dann gib sie nicht mehr her.

Nichts tun in Cairns

Montag, 28.04.2014

Hallo zusammen

Seit ueber einer Woche humpel ich nun schon mehr oder weniger schnell durch die Gegend. Hier in Cairns kann man nicht viel machen, ausser natuerlich Touren zum Great Barrier Reef machen, dort Schnorcheln oder Tauchen, Regenwald touren oder andere Aktivitaeten, zu denen ich nicht in der Lage bin. Aus diesem Grund verbringe ich viiiile Zeit im Bett und gucke Filme... ist ja auch toll! Gestern habe ich dann mal endlich was unternommen und bin mit ein paar Leuten aus dem Hostel zur Lagune gegangen und habe dort ein bisschen in der Sonne gelegen. Abends gab es dann ein leckeres BBQ

Ich werde noch so ca. 1 Woche auf Kruecken unterwegs sein, bevor ich es wage wieder zu laufen...

Mehr Neuigkeiten gibt es auch momentan nicht

Das Ende unseres Roadtrips :(

Sonntag, 20.04.2014

Hallo zusammen!

Nach unserem kleinen Segelurlaub durch die Whitsundays ging es weiter in den Norden. Wir hatten vor durch die Tablelands nach Cairns zu fahren, da es dort schön sein sollte und man auch Krokodile sehen kann. Während der Fahrt hörten wir dann von dem Zyklon, der in den nächsten Tagen die Küste erreichen solle. Wir legten also in einer größeren Stadt eine Pause ein, um uns genauer zu informieren.
An der Tankstelle (alle Zapfsäulen waren in Plastikfolie eingewickelt) sagte man uns wir sollen auf keinen Fall durch die Tablelands fahren und am besten auch nicht weiter nach Cairns, da der Zyklon auf dem Weg Richtung Süden sei. Wir hielten also auf einer Restarea und kamen dort mit weiteren Einheimischen ins Gespräch, die meinten dass wir ruhig weiter nach Cairns fahren könnten, solange wir auf dem Highway bleiben. Da es erst früher Nachmittag war beschlossen wir weiter zu fahren und den Radiosender einzuschalten, damit wir die aktuellen Nachrichten hören können.
Die Fahrt nach Cairns war auch soweit ganz ok. Es regnete zwar unnormal stark und der Wind war auch sehr kräftig, aber es hätte schlimmer sein können! Hier mal ein paar Bilder von der Fahrt:

In Cairns angekommen sind wir zu einem Camping Platz gefahren, der wie wir dann feststellen, geschlossen hatte und darauf hingewiesen hat, man solle doch eine der Notunterkünfte aufsuchen. Isa kam mit dem Gärtner in Gespräch, der noch auf dem Gelände herumlief und auf eigene Gefahr erlaubte er uns dann dort die Nacht zu verbringen. Wir waren auch nicht die einzigen, da waren noch ein paar andere Verrückte! :D Wir stellten unser Auto weit möglichst weg von Bäumen und kochten uns erst einmal was leckeres zu essen. Angeblich sollte das Auge des Zyklons am Abend an uns vorbei ziehen, aber davon haben wir nicht wirklich was gemerkt.

Am nächsten Morgen haben wir dann ein wenig beim Aufräumen geholfen (einfach ein paar Stöcker beseitigen) und mussten so nichts zahlen.

Kurz darauf setzten wir unsere Fahrt fort Richtung Cape Tribulation. Wie das Schicksal es so wollte kamen wir dort nie an. 5 Kilometer vor unserem Ziel tauchte plötzlich ein ‚Road Closed‘ Schild vor uns auf. Da das Auto hinter uns es einfach umfuhr, dachten wir uns: ok, machen wir auch! Die Straße wurde zunehmend schlechter und immer mehr Äste und Laub lagen auf der Straße… Und hinter einer Kurve dann die Überraschung: Ein umgestürzter Baum und Stromleitung, nur passierbar wenn man einen 4WD hat. Also drehten wir wieder um und fuhren zurück, auf der Suche nach einem alternativen Camping Platz nun. In Wonga fanden wir einen. Dort war aber keine Menschenseele. Ein Nachbar kam vorbei und erklärte uns, wir dürften dort stehen über Nacht, aber durch den Zyklon sei der Strom ausgefallen und das wir bis nach Cape Tribulation nicht kommen werden, da die fähre beim Sturm zerschmettert worden sei. Die Auswirkungen des Zyklons waren dort doch etwas stärker als in Cairns!

Also wurde mit Taschenlampen gekocht und dann gings ab ins Bett. Am nächsten morgen kam dann eine Verantwortliche vorbei und wollte 30 (!!!!!) Dollar haben. Eine Unverschämtheit. Auf 20 Dollar haben wir sie dann noch heruntergehandelt, aber das ist immer noch zu viel für das was uns dort geboten wurde – nämlich gar nichts!

Wir beschlossen noch eine Schlucht zu besichtigen, die aber, wie uns dann dort nett erklärt wurde, nicht Besichtbar ist – dank des Zyklons! Aber wir sahen dort dieses Super Angebot und dachten: jetzt wird lecker gegessen!

Ja, soviel essen war es dann doch nicht

Am Nachmittag kamen wir dann in Port Douglas an und haben den Nachmittag mit Kniffeln verbracht.

Isa ist dann am nächsten Tag am äußeren Great Barrier Reef tauchen gegangen und hatte eine schönen Tag mit frischen tropischen Früchten, Muffins, Brownies und Meeresfrüchten auf einem Top Boot!

Irgendwie mussten Mischa und ich da ein bisschen gegenhalten :D :

Am Abend ging es nach Cairns zurück, wo wir dann unsere letzte Nacht um Auto verbrachten, dieses am nächsten Tag leer räumten und sauber machten und dann nach abgaben. 35 Tage Roadtrip waren somit vorbei.

 

Und ab gings wieder ins Hostel:

Mittwoch war dann Isas letzter Abend hier in Australien und so gingen wir super-duper-hammer-mega-lecker essen bei Helgas und danach noch feiern! Was ein schöner letzter Abend! 

  

Nun sind nur noch Mischa und Ich übrig geblieben.

Hier in Cairns haben wir dann noch Amelie und Maik getroffen, die versuchen ihr Auto loszuwerden. Am Freitag sind wir dann alle zusammen feiern gegangen und leider endete der Abend für mich im Krankenhaus. Ich bin irgendwie beim Tanzen ausgerutscht und dann war die Kniescheiben draußen. Jetzt laufen ich mal wieder auf Krücken durch die Gegend, trage wieder eine Schiene und muss abwarten was beim nächsten Arztbesuch bei herum kommt.

Ich wünsche euch alles frohe Ostern!!!

Roadtrip mit Isa und Mischa: Whitsundays

Donnerstag, 10.04.2014

Hallo alle miteinander!

Seit Samstag sind wir nun zu dritt unterwegs.
Nach einer erfirschenden Dusche am Strand

ging es weiter nach Airlie Beach. Dort haben wir dann Mischa angetroffen, der jetzt noch die nächste Zeit mit uns reisen wird, bevor es für ihn wieder nach Hause geht. Als erstes sind wir dann einkaufen gegangen, wobei Mischa dann neben einem Campingstuhl auch unbedingt neue Schuhe brauchte

DIe nächsten Tage verbrachten wir am Strand, sind zu einem Wasserfall gefahren und haben Pizza am Strand unter Palmen gegessen

 

Dienstag war es dann endlich soweit und unser Trip zu den Whitsundays startete!
Vorher wurde noch alles notwendige besorgt und dann ging es auch schon ab auf den Trimaran

Hier mal ein paar Eindrücke von dem Boot:

Gegessen wurde einfach oben an Deck. Da es so mega windig war musste man immer gut aufpassen, dass einem das Brot oder die Milch nicht wegweht Und mit einem vollen Teller bei strakem Wellengang herumzulaufen ist auch nicht ganz so einfach Aber wir haben uns ganz gut geschlagen und kein Essen ist über Bord gegangen!

 

Isa und ich haben außen in einem Loch geschlafen, Mischa im Mittelteil. Und das Loch war wirklich nur ein Loch :D Eine Luke im Boden durch die man sich aufs Bett fallen lässt, welches auch nciht gerade groß ist und man sich nicht ganz ausstrecken kann. Aber für 2 Nächte war es vollkommen ok.

Die 2 Tage auf dem Trimaran waren wirklich einfach unglaublich toll! Die Whitsundays sind super schön, das Wasser ist blau, der Strand weiß und das Wetter hat zum Glück auch mitgepielt!

WIr sind an drei verschiedenen Riffen schnorcheln gegangen und das war einfach traumhaft. Ich habe sowas noch nie gesehen. Soviele bunte Fische, farbige Korallen und sogar eine Schildkröte schwamm vorbei  Das geilste aber war, dass wir stinger suits anziehen mussten sobald wir ins Wasser gegangen sind, da dort "gefährliche" Quallen herumschwimmen.

     

Den Mittwochvormittag haben wir dann am Whiteheaven Beach verbracht

  

die Nacktbilder dürfen natürlich auch nicht fehlen

Und das war unser 24/7 Entertainer... hat ein bisschen war von Fluch der Karibik, so wie er dort mit seinem Anzug durch das Wasser läuft

Am zweiten Abend hatten wir dann einen wirklich schönen Sonnenuntergang!

    Für uns geht es heute noch weiter Richung Cairns und dann wird Isa in einer Woche auch schon wieder nach Hause fliegen

Aber bis dahin genießen wir die Zeit nochmal ausgiebig!

Ganz liebe Grüße von uns dreien!

 

 

Roadtrip mit Isa: Fraser Island

Samstag, 05.04.2014

Am Montag kamen wir gegen Mittag in Hervey Bay an und trafen uns nachmittags mit allen die an der Fraser Tour teilnehmen würden. 32 Leute, jeweils 8 in ein Auto. Nachdem das alles geklärt war, wurde für die 3 Tage Essen gekauft. Man war das anstrengend!! Keiner wusste wirklich wie viel wir für 8 Leute kaufen müssen und keiner äußerte sich so wirklich dazu was er mag/nicht mag. Aber nach gut einer Stunde war alles eingekauft, in Tüten verpackt und nach Frühstück, Mittag und Abendessen sortiert. Am selben Abend haben wir uns dann noch Lunch für den nächsten Tag gemacht.

Isa und ich sind zurück zum Auto, haben zu Abend gegessen und dann gings schnell ins Bett, denn am Dienstag ging es um 5 Uhr schon wieder raus (die Tour startete um 6!!!! Uhr).

Alles wurde morgens schnell im Auto verstaut und los gings zur Fähre, um nach Fraser Island überzusetzten.



Ein paar Infos zu der Insel: Fraser ist die größte Sandinsel der Welt mit einer Fläche von ca. 1800 km² und es leben dort noch viele wilde Dingos. An der Ostküste der Insel ist das Schwimmen nicht erlaubt, da es dort Haie gibt, Stachelrochen und auch giftige Quallen. Allerdings sind dort sehr viele klare Seen, in denen man sich abkühlen kann

Ich schreibe zu unserer Tour jetzt nicht so viel, schaut euch einfach die Bilder an, die sagen eigentlich alles 

 

Unterwegs im Auto

 

  

Eli Creek:

 

 

Maheno Schiffswrack:

 

  

Indian Head: 

Lake McKenzie:

 

Champagne Pools:

Im Camp beim Grillen, Essen und Isa mit einem Dingo Stick um sich bei einem möglichen Angriff zu verteidigen

 

  Und dann ging es auch schon wieder zurück!

Roadtrip mit Isa: On The Road

Montag, 31.03.2014

Nach Surfers Paradise ging es für uns ja weiter in den Norden. Die Nacht verbrachten wir mal wieder an einer Rest Area (for free) und fuhren am morgen weiter nach Noosa. Beim schönsten Sonnenschein kamen wir an, beschlossen am YHA die Nacht zu verbringen (es war echt das billigste :o) und sind dann zum Noosa Nationalpark gelaufen und haben dort - für meine Verhältnisse - eine ordentliche Wanderung gemacht! Am Abend haben wir ein paar Leute im Hostel kennengelernt, was getrunken und uns es dann auch schon wieder im Auto gemütlich gemacht.

Der nächste Tag war regnerisch. Wir haben den Tag im Aufenthaltsraum verbracht, Filme geschaut und beschlossen am nächsten Tag zu verschwinden, irgendwohin wo es besseres Wetter ist!

Tja, schön überlegt! Aber leider hats nicht so ganz geklappt. Nach einer ca. 7 Stündigen Fahrt mit einer maximalen Geschwindigkeit von 60 km/h auf Grund seehr, seehr starken Regens und Windes kamen wir schließlich in Rainbow Beach an. Es regnete noch immer.

Da wir dort aber hinfuhren um am Strand zu entspannen wurde nicht lange überlegt. Bikini an und ab an den Menschenleeren Strand. Der Regen war zwar kalt, das Meer aber dafür umso wärmer.

Über Nacht standen wir in einem National Park, der auch für 2WD ausgeschrieben war, aber durch den straken Regen voller großer Pfützen und Schlamm Straßen war.

Was solls, wir haben keine andere Wahl‘ dachten wir.

Ja super. Am nächsten Morgen (es regnete immer noch in strömen) überlegten wir dann, wie wir da heile wieder herauskommen. Wir beide komplett durchnässt überlegten nun, ob wir es wagen sollen, durch die Schlammseen mit unserem SUPER MODERNEN 2WD zu düsen. Ich saß im Auto und Isa schrie die Anweisungen gegen donnernden Regen. Der Rückwärtsgang wurde eingelegt und es gab nun kein zurück mehr! Gaspedal voll durchgedrückt fuhr ich blind drauf los, bis Isa laut Stopp rief. Vorwärtsgang rein, leicht eingeschlagen (alles in Windeseile, denn wenn man einmal stehen bleibt kommt man nie wieder raus), Kopf aus dem Fenster (Frontscheibe war zu beschlagen) und wieder voll auf Gaspedal. Ich spürte wie das Auto in den tiefen Pfützen versank und das Wasser an dem Seiten hochspritzte. Isa beobachtete alles mit großen Augen und war völlig geschockt, das wir da heile rauskamen (samt Auto).
Ein Glück ging alles gut und wir standen sicher auf der Straße. Eine Schande das wir es nicht gefilmt haben!!!!

 

Nun konnte die Reise aber weiter gehen. Nächstes Ziel: Agnes Water/Town of 1770.
Nach einer weiteren langen Fahrt durch Berg und Tal sahen wir endlich das Schild:
Agnes Water: 23km.
ALLERDINGS: Nach einer Kurve kam etwas total unerwartetes für uns. Die Straße war komplett überflutet und undurchfahrbar. Das war ein Schock!
Da es für uns als deutsche Touristen ein Highlight war, wurden auch erstmal viiile Fotos gemacht.

Uns blieb nicht anderes übrig als zurück zu fahren und nach einer Alternativ Route zu fragen. In einem Hotel (mitten im Nirgendwo, ich frage mich ob die jemals Gäste haben) erklärte man uns, das 3 Wege nach Agnes Water führen. Der eine von eben war schon überflutet und einer nicht weit entfernt wird damit auch sehr sicher unpassierbar sein. Lado blieb uns nur ein großer Umweg. Da es schon sehr spät war, entschieden wir uns über Nacht in einem kleinen Ort namens Miriam Vale zu bleiben und am morgen weiter zu fahren. Abgewaschen wurde im Klo :D

Wir standen also um 5 Uhr auf (hatten Wild gecampt und wollten nicht vom Ranger geweckt werden) und setzten die Reise fort. Ungefähr für 15 Minuten, da kamen wir wieder zu einer überfluteten Straße – Juhu wer hätte das gedacht?! :D Die Müllabfuhr stand da auch schon und meinte sie beobachtete es schon eine Weile, das Wasser würde steigen.

Wir drehten wieder um, etwas genervt und beschlossen erstmal irgendwo zu halten und zu frühstücken. Nun stellte sich uns die Frage: Was nun???? Schnell kam die Idee auf, den Tag in Bundaberg zu verbringen und die darauffolgenden Tage an nahe gelegten Stränden, wenn das Wetter sich besser würde. Es wurde schöner, die Sonne lies sich wieder blicken und auch der Himmel war wieder blau! 

   

Somit wurden die letzten beiden Tag am Strand verbracht und auch endlich mal wieder geduscht (nachdem wir 4 Tage ungeduscht herum liefen – Campen ist doch nicht sehr hygienisch, wenn man auf Rest Areas (mit Plums Klo) steht über Nacht)
Heute Morgen ging es dann weiter nach Harvey Bay, von wo aus morgen unsere Fraser Island Tour starten wird. 

Allerliebste Gruesse von zwei frisch geduschten Chaoten, die endlich wieder eine Steckdose gefunden haben :)

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